Sehr geehrter Leser,
Besonders für erfahrene Kunden ist der vollständig ausgestatteter Root Server eine anspruchsvolle Möglichkeit des Webhostings.
Ausreichende Kenntnisse mit Hosting auf Servern vorausgesetzt bieten Root Server Angebote zahlreiche Eigenschaften, welche, wenn sie effektiv genutzt werden, eine bereits in Planung befindliche IT-Infrastruktur optimal erweitern können.
Nicht zuletzt deswegen trägt ausschließlich der Besitzer des Root Servers aufgrund des exklusiven Nutzungsrechts die volle Verantwortung für die Sicherheit des Root Servers.
Sollten vorsätzlicher Missbrauch oder Verletzungen der Aufsichtspflicht dazu führen, dass auf dem Server strafbare Daten gehostet oder von dort weitergeleitet werden, so ist der Besitzer des Root Servers hierfür rechtlich zu belangen.
Der Server selbst bleibt Eigentum des Webhostinganbieters und folglich auch in Form der Hardware-Komponenten im Rechenzentrum des Betreibers. Bei dem Verdacht einer Straftat, sorgt dieser daher auch für die Weitergabe der Daten an die Strafverfolgungsbehörden.
Bei Einbeziehung dieser Bedingungen in die eigenen Pläne bei der Verwendung des Servers, ist der Root Server eine sinnvolle wenn auch sehr komplexe Alternative gegenüber anderen Formen des Hostings.
Liebe Leserinnen und Leser
Der klassische Root Server ist eines der populärsten Servermodelle was nicht zuletzt auf dessen Exklusivnutzungsrecht zurückzuführen ist.
Im Vergleich zu anderen Server-Konzepten, wie Managed Servern, bieten Root Server Unabhängigkeit und Anwendungsfreiheit was dem Bedürfnis des Kunden nach individueller Konfigurierbarkeit der angebotenen Serverdienste entgegenkommt.
Die Verwendung eines Root Server ist jedoch mit einer ganzen Reihe von Aufgaben verbunden, da im Gegensatz zur Verwendung von Managed Servern, der Besitzer des Root Servers praktisch alle erforderlichen Maßnahmen wie etwa die Systemwartung, das durchführen von Security-Updates und das Backup vorhandener Daten vollumfänglich selbst durchführen muss.
Entsprechende Fachkenntnis vorausgesetzt, ist der Root Server wie bereits beschrieben somit eine sinnvolle Möglichkeit für Personen die ein Hosting-Angebot suchen, das ihnen größtmögliche Freiheit bietet.
Lieber Leser
Aufgrund des Umstands, dass mit den kosteneffizienten vServern und den wartunsgfreundlichen Managed Server Hostings längst zwei und interessante Webhosting-Angebote bestehen, mag sich mancher die Frage stellen, welche besonderen Vorteile Anschaffung und Einsatz eines Root Servers rechtfertigen.
Die vermutlich wichtigsten Vorteile die der Kauf eines Root Servers mit sich bringt sind das alleinige Nutzungsrecht über die Ressourcen als auch die Modifikation der auf dem Server installierten Software.
In der Tat bekommt der Hosting-Kunde vollständige Administrator-Rechte auf dem Betriebssystem des Servers. Darüber hinaus muss er als alleiniger Nutzer keine zusätzlichen Kundenwünsche berücksichtigen, so dass er, bei der Servernutzung sämtliche Ressourcen die ihm als Kunden vom Rechenzentrum des Webhosters zur Verfügung gestellt werden, ausschließlich für sich zu nutzen.
Der korrekte Name lautet Root Nameserver. Sie stellen eine der Grundlagen des WWW dar, denn auf ihnen befinden sich die Daten, auf welchem der anderen zentralen Adressdatenbanksystemen die IP Adressen einer bestimmten Homepage abgerufen werden können. Wissenswert ist in dem Zusammenhang, dass es für jede der so genannten Top Level Domains noch einmal untergeordnete Adressenserver gibt. Sie sind bei jeder Anfrage der erste Ansprechpartner. Finden sich dort keine Daten, wird die Anfrage an den nächsten Root Server weiter geleitet.
Global gesehen gab es zu Anfang nur 13 zentrale Computer mit hinterlegten IP Adressen, wobei ein erheblicher Teil von ihnen in den USA stationiert war. Der wichtigste der Root Server hat die Kennzeichnung A, trug früher den Namen „ns.internic.net" und gehört VeriSign. Verteilt die Daten nach dem Anycast Prinzip Das funktioniert so, dass immer die Route zum am schnellsten erreichbaren Server gesucht wird, der die gewünschten Daten enthält. So kann die Wartefrist bis zur Rückmeldung erheblich verkürzt werden. Ein so arbeitenden Nameserver besteht nämlich nicht mehr länger nur in einem PC, sondern es werden viele Rechner zu einem Server verbunden. So wird der Standort des Computers zur Nebensache. Damit wurde es möglich, die Konzentration der Root Server in den USA auflösen zu können. Inzwischen gibt es weltweit mehr als 100 solcher Root Server.
Die Daten auf den Root Servern werden ständig aktualisiert.Dafür ist die ICANN in Kooperation mit dem U.S. Department of Commerce zuständig. Der Root Server muss deutlich höhere Ressourcen bereit stellen, als er im Durchschnitt braucht. Er darf bei einem normalen Anfrageaufkommen nur ein Drittel seiner Kapazität ausnutzen. Damit soll garantiert werden, dass die Adressanfragen im Internet auch bei größeren Ausfällen noch zuverlässig funktionieren. In der DOS Eingabeaufforderung bietet der „tracert" Befehl die Möglichkeit, die Routen der eigenen Anfragen verfolgen zu können.